Kalenderblatt
31. Juli

Kalenderblatt zum 31. Juli

Das Kalenderblatt zum 31. Juli
„Am Rand der Wirklichkeit“
„On The Edge Of Reality“
„Al borde de la realidad“

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Am Rand der Wirklichkeit bewegt sich zwischen Landschaft und Abstraktion, zwischen Erinnerung und Gegenwart. Zarte Lasuren, feine Übergänge und die pastose Struktur der Acrylpaste öffnen einen Bildraum, der weniger einen Ort beschreibt als einen inneren Zustand.

Die ruhige Horizontlinie zieht sich wie eine Schwelle durch das Bild. Oberhalb entfaltet sich ein sanftes Licht, darunter verdichten sich Dunst, Wasser und Schatten zu einer Landschaft, die zugleich vertraut und entrückt erscheint. Das Auge glaubt, Ufer, Bäume oder Spiegelungen zu erkennen, doch nichts drängt sich eindeutig auf. Das Bild lebt von der Andeutung und schenkt dem Betrachter die Freiheit, seine eigene Wirklichkeit zu entdecken.

Gerade diese Reduktion verleiht der Arbeit ihre besondere Kraft. Sie lädt dazu ein, den Blick zur Ruhe kommen zu lassen und einen Raum zu betreten, in dem Stille, Wahrnehmung und Erinnerung miteinander verschmelzen. Der Horizont wird nicht zur Grenze, sondern zum Übergang zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen.

Als Teil einer Werkreihe über Bewusstseinsräume, innere Wandlung und das Licht als metaphysisches Prinzip versteht sich dieses Bild als Einladung zur Kontemplation. Es stellt keine Antworten bereit, sondern öffnet einen stillen Raum, in dem sich jeder Betrachter auf seine eigene Weise dem Rand der Wirklichkeit nähern kann.

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Kalenderblatt
31. Juli

Der Klang des Sommers im Grünen am Morgen

Kalenderblatt vom 31. Juli
„Der Klang des Sommers im Grünen am Morgen“
„The Sound of Summer in the nature  in the morning“
„El sonido del verano por la naturaleza de mañana“

Aquarell auf Bambuspapier ca. 21 x 15 cm

Wie ein leiser Moment zwischen Traum und Erwachen entfaltet sich dieses Werk in einer schwebenden Harmonie aus Farbe, Bewegung und Symbolik. Die Komposition scheint einer inneren Melodie zu folgen, einem Klang des Morgens, der noch nicht hörbar ist und dennoch tief im Inneren nachklingt.

Der geschwungene Hauptakzent erinnert an eine schwebende Note, zugleich an ein Tor zu einer anderen Wahrnehmung. In ihm sammelt sich die Wärme eines erwachenden Sommertages. Die grün-blauen Wellenformen auf der linken Seite treten mit der leuchtenden Mitte in einen stillen Dialog, als würden Natur und Empfinden dieselbe Sprache sprechen.

Im Zentrum ruht eine organisch wirkende Form, ein lebendiger Kern, umspielt von Licht und Schatten. Rechts lösen sich rote, blütenartige Spuren im hellen Morgenlicht auf. Sie erzählen von Erinnerung, Aufbruch und der sanften Bewegung des Lebens.

Dieses Aquarell öffnet einen Raum der Stille. Es lädt dazu ein, nicht nur zu sehen, sondern zu lauschen. Dem Wind zwischen den Blättern, dem Licht des frühen Tages und jenem inneren Klang, der oft erst hörbar wird, wenn alles andere schweigt.

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