Kalenderblatt
14. Februar

Karl Valentin sein Ofenrohrtag

Kalenderblatt vom 14. Februar
“Karl Valentin sein Ofenrohrtag”
“Stovepipe day of Karl Valentin”
“El día del tubo de estufa de Karl Valentin”

Acryl, Acrylpaste, Glitter auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

Dieses Bild ist, bei aller Schärfe, bei aller Ironie, eine Rose. Keine gefällige, keine duftige, keine, die sich anbietet. Sondern eine, die den Valentinstag durch Karl Valentins Blick betrachtet: schief, klug, liebevoll widerspenstig. „Karl Valentin sein Ofenrohrtag“ ist damit weniger Blume als Geste, eine Rose, die nicht gefallen will, sondern verstanden werden möchte.

Der violette Grund öffnet den Raum wie eine emotionale Bühne: Leidenschaft, Tiefe, Verletzlichkeit, alles schwingt mit, aber nichts wird sentimental. Darauf wächst die Rose nicht organisch, sondern gedanklich. Ihre Blätter sind Flächen, ihre Dornen Linien, ihre Bewegung ist Spannung. Die geometrischen Formen fügen sich zu einer Blüte, die sich nicht rundet, sondern behauptet. Liebe erscheint hier nicht als Harmonie, sondern als kühnes Zusammenspiel von Gegensätzen: Nähe und Distanz, Glanz und Bruch, Ernst und Humor.

Der Glitter markiert das Unaussprechliche, den Moment, in dem Liebe plötzlich aufleuchtet, obwohl (oder gerade weil) sie unbequem ist. Er funkelt nicht flächig, sondern punktuell, wie Erkenntnis: nicht dauerhaft, aber unvergesslich. Die Linien schneiden, kreuzen, verfehlen sich absichtlich. Sie sind die Dialoge einer Beziehung, die nie ganz synchron verlaufen und genau deshalb lebendig bleiben. Diese Rose hat Dornen und sie zeigt sie mit Stolz.

Als Valentinsrose verweigert sich dieses Bild der Romantik von der Stange. Es sagt nicht „Ich liebe dich“, es sagt „Ich sehe dich“. Es ist eine Rose für Menschen, die wissen, dass Liebe kein glatter Zustand ist, sondern ein fortwährender Balanceakt. Komisch, ernst, schräg und wahr zugleich. Eine Rose, die lacht, während sie sticht. Eine Rose, die denkt. Eine Rose, wie Karl Valentin sie hätte schenken können  und vielleicht genau deshalb eine der ehrlichsten überhaupt.

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Kalenderblatt
14. Februar

Absichtslos findet die Zauberperle

Das Kalenderblatt zum 14. Februar
“Absichtslos findet die Zauberperle”
“The undesigned finds the magical pearl”
“Sin intención descubre la perla mágica”

Aquarell auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Dieses Aquarell wirkt wie ein leiser Fund im Vorübergehen, ein Bild, das nichts fordert und gerade dadurch alles öffnet. Im Zentrum liegt die Zauberperle, warm, leuchtend, von einem inneren Orange-Gold getragen, nicht ausgestellt, nicht erobert, sondern gefunden, als hätte sie selbst den Moment gewählt. Sie ruht eingebettet zwischen schützenden, muschelartigen Formen, die zugleich Öffnung und Umarmung sind. Hier geschieht kein Akt des Wollens, sondern ein Geschehenlassen: Absichtslosigkeit als schöpferische Kraft.

Die umgebenden Farben erzählen von Übergängen. Dunkle, rauchige Graublau- und Schwarztöne lassen Tiefe entstehen, wie aus einem vorbewussten Raum heraus, während Gelb, Grün und zarte Türkisflächen Licht, Hoffnung und Erneuerung in das Bild tragen. Nichts ist hart abgegrenzt; alles fließt, atmet, verwischt sich,  als wäre das Bild selbst im Werden. Diese Offenheit verleiht der Szene eine stille Magie, die nicht erklärt, sondern einlädt.

Besonders kraftvoll ist die Spannung zwischen Schutz und Enthüllung. Die Perle ist nicht verborgen, aber auch nicht preisgegeben. Sie liegt im richtigen Maß der Sichtbarkeit, ein Sinnbild für innere Schätze, die sich zeigen, wenn wir aufhören zu suchen. Die feinen, wurzelartigen Linien im unteren Bereich verankern das Geschehen im Irdischen, im Körperlichen, im Gelebten. Sie erinnern daran, dass das Magische nicht fern ist, sondern aus dem Grund unseres Daseins emporwächst.

„Absichtslos findet die Zauberperle“ ist damit mehr als ein Bildtitel, es ist eine Haltung. Das Werk spricht von Vertrauen, von innerem Lauschen, von dem Moment, in dem Kontrolle weich wird und Raum entsteht. Wer sich diesem Bild überlässt, spürt: Das Wesentliche zeigt sich nicht durch Anstrengung, sondern durch Präsenz. Und genau darin liegt seine stille, nachhaltige Überzeugungskraft.

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