Kalenderblatt
24. Februar

Kalenderblatt zum 24. Februar

Das Kalenderblatt zum 24. Februar
“Tektonik des Erwachens”
“The Tectonics of Awakening”
“Tectónica del Despertar”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Man steht vor diesem Werk und spürt zunächst keine Geschichte, sondern eine Kraftverschiebung. Etwas ist in Bewegung. Nicht sichtbar als Handlung, sondern als innerer Druck. Eine Diagonale zieht sich durch die Komposition wie eine geöffnete Erdnaht. Sie ist nicht dekorativ gesetzt, sondern wirkt wie das Resultat einer Spannung, die lange gewirkt hat und nun Form annimmt.

Im oberen Bereich verdichtet sich Farbe zu Glut. Rost, Kupfer, Gold,  Töne, die nicht nur leuchten, sondern brennen. Die pastose Struktur trägt Spuren von Widerstand, von Reibung, von Materie, die sich nicht widerstandslos formen ließ. Hier ist Geschichte gespeichert. Hier liegt die Schwere des Gewachsenen, des Geformten, des Unter-Druck-Gestandenen.

Darunter öffnet sich ein anderes Feld. Grün in seinen kühleren Abstufungen, durchsetzt von hellen Partikeln, die wie aufsteigendes Licht wirken. Dieser Raum atmet. Er ist weniger kompakt, weniger widerständig. Er ist Möglichkeit. Während oben Verdichtung herrscht, entsteht hier Weite.

Die feinen Linien, fast architektonisch, durchziehen beide Zonen wie eine innere Vermessung. Sie geben dem Geschehen eine Struktur, als würde das Bild selbst seine neue Ordnung entwerfen. Das Erwachen, von dem der Titel spricht, ist deshalb kein sentimentaler Moment. Es ist ein struktureller Akt. Etwas ordnet sich neu.

„Tektonik des Erwachens“ beschreibt genau diesen Punkt: das Erwachen als Verschiebung innerer Kontinente. Nicht als sanftes Öffnen der Augen, sondern als tiefgreifende Neujustierung. Der sichtbare Kontrast von Glut und Grün ist nur die Oberfläche eines Prozesses, der darunter arbeitet.

Die kleine Bildfläche täuscht. In Wahrheit entfaltet sich hier ein weiter Raum, ein Übergangszustand zwischen Verdichtung und Aufbruch. Man blickt nicht auf eine Szene, sondern auf einen Moment im Werden.

Und vielleicht liegt genau darin seine Überzeugungskraft: Dieses Bild zeigt nicht, dass Veränderung geschieht. Es zeigt, wie sie sich anfühlt, wenn sie unvermeidlich geworden ist.

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24. Februar

Da will was raus

Kalenderblatt vom 24. Februar
“Da will was raus”
“Something want to  come out there”
“Algo quiere salir allá”

Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

„Da will was raus“ ist kein Bild, das sich dekorativ an die Wand hängt. Es ist ein Bild, das arbeitet. Das drängt. Das sich nicht länger zurückhalten lässt.

Auf dem fragilen Aquarellbütten explodieren erdige Rotbrauntöne wie aufgebrochene Schichten innerer Landschaft. Die Struktur der Acrylpaste wirkt wie verdichtete Emotion, aufgetragen, verdichtet, gestaut. Und genau dort, im Zentrum, leuchtet dieses warme, fast glühende Gelb auf: ein Kern aus Energie, ein inneres Feuer, das sich seinen Weg bahnt.

Die Komposition erzählt von Spannung. Von Fragmenten, die scheinbar lose im Raum stehen und doch magnetisch aufeinander reagieren. Weißflächen wirken nicht leer, sondern wie Atempausen,  wie das Innehalten vor dem nächsten Impuls. Darüber und darunter: Spuren. Kratzungen. Abrisse. Zeichen eines Prozesses, der nicht glatt verläuft, sondern ehrlich.

Die Rotflächen erscheinen wie aufgesplitterte Hüllen. Sie sind nicht geschlossen, nicht harmonisch gefügt, sie brechen auf. Und genau darin liegt ihre Kraft. Hier wird nichts beschönigt. Hier wird sichtbar gemacht. Das Bild verweigert die Perfektion und entscheidet sich für Authentizität.

Die gelben Akzente am unteren Rand wirken wie erste Durchbrüche. Wie Licht, das unter einer Tür hervorstrahlt. Wie der Moment, bevor ein Gedanke ausgesprochen wird. Es ist das Bild eines inneren Drucks, der zur Form wird.

„Da will was raus“ ist nicht nur ein Titel, es ist ein Zustand. Ein Momentum. Eine Einladung. Es spricht von Kreativität, die nicht länger warten will. Von Wahrheit, die sich nicht mehr versteckt. Von einer Kraft, die nicht destruktiv ist, sondern gebärend. Etwas Neues steht an der Schwelle.

In seiner Materialität – Acryl, Acrylpaste, Bütten – wird der Akt des Hervorbringens selbst zum Thema. Die Oberfläche ist nicht glatt, sondern lebendig. Man spürt das Arbeiten, das Schieben, das Schichten. Das Bild ist kein fertiges Statement. Es ist ein Durchbruch.

Wer sich darauf einlässt, erkennt vielleicht eigene innere Räume: angestaute Worte, ungelebte Ideen, verschobene Entscheidungen. Und plötzlich wird klar, dieses Bild beschreibt nicht nur einen künstlerischen Prozess. Es beschreibt einen menschlichen.

Hier entsteht etwas.
Mit energetischer Klarheit.
Nicht angepasst.
Sondern kraftvoll. Unaufhaltsam. Wahr.

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