Kalenderblatt
11. März

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Kalenderblatt zum 11. März
“Der Schnee ist zurück”
“The Snow Is Back”
“La nieve ha vuelto”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

„Der Schnee ist zurück“ wirkt wie ein stiller Moment der Wiederkehr, ein Augenblick, in dem die Natur ihre eigene Erinnerung wachruft. Das Bild öffnet einen Raum, in dem Kälte, Stille und Energie zugleich spürbar werden. Die dominierende blaue Fläche entfaltet eine vielschichtige Struktur aus Acryl und Acrylpaste, die an gefrorene Landschaften, vereiste Wasserläufe oder vom Winter gezeichnete Felder erinnert. In diesen Strukturen liegt etwas Bewegtes, fast Atemhaftes: Der Schnee erscheint hier nicht als starre Fläche, sondern als lebendiger Zustand der Welt.

Das intensive Blau trägt eine tiefe, kontemplative Stimmung. Es erinnert an klare Winterluft, an das gedämpfte Licht eines Schneetages, an jene Momente, in denen Geräusche verschwinden und die Welt für einen Augenblick in eine fast meditative Stille eintaucht. Die reliefartigen Strukturen verstärken dieses Gefühl. Sie wirken wie Spuren des Wetters selbst,  als hätte Wind über das Papier gestrichen, als hätten Frost und Tau ihre eigenen Zeichen hinterlassen.

In diese ruhige, kalte Weite hinein bricht überraschend das leuchtende Rot im oberen Bildbereich. Es wirkt wie ein energetischer Impuls, wie ein Funke Leben im winterlichen Raum. Dieses Rot kann vieles sein: eine Erinnerung an Wärme, ein inneres Feuer, vielleicht auch ein Zeichen der Hoffnung mitten im Frost. Es scheint sich auszubreiten, strahlenförmig, fast explosiv, als ob unter der scheinbaren Erstarrung des Winters eine unbändige Lebenskraft verborgen liegt.

Am unteren Rand tritt schließlich das Goldgelb hinzu. Es wirkt wie ein erster Vorbote des kommenden Lichts. Während das Blau die Gegenwart des Winters beschreibt und das Rot die Energie des Lebens verkörpert, erscheint das Gold wie ein Versprechen der Wandlung. Es erinnert an Sonnenstrahlen auf Schnee, an gefrorene Erde, in der bereits das nächste Wachstum vorbereitet wird.

Gerade im Zusammenspiel dieser drei Kräfte entfaltet das Bild seine besondere Wirkung: Stille, Energie und Verwandlung. Der Winter ist hier nicht nur eine Jahreszeit, sondern ein innerer Zustand, eine Phase des Rückzugs, der Klärung und der Konzentration. Doch zugleich zeigt das Bild, dass selbst im tiefsten Weiß und Blau bereits der Keim von Wärme, Licht und Bewegung vorhanden ist.

So wird „Der Schnee ist zurück“ zu mehr als einer winterlichen Szene. Es ist ein poetisches Bild über Zyklen, über das Wiederkehren der Natur und über jene verborgenen Kräfte, die auch in Zeiten der Ruhe und Kälte weiterwirken. Wer sich auf dieses Bild einlässt, spürt: Der Schnee bringt nicht nur Stille, er bringt auch die Möglichkeit eines neuen Anfangs.

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Kalenderblatt
10. März

Neue Gedankenfunken im 27. Bewusstseinsraum

Kalenderblatt vom 10. März
“Neue Gedankenfunken im 27. Bewusstseinsraum”
“New mind sparks in the 27th room of awareness”
“Centellas de pensiamentos nuevos en la vigésimo septimo espacio de la conciencia”

Acryl, Acrylpaste, Glitter auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild trägt den Titel „Neue Gedankenfunken im 27. Bewusstseinsraum“  und bereits dieser Titel öffnet einen inneren Raum, in dem Wahrnehmung, Intuition und geistige Bewegung miteinander verschmelzen. Was wir sehen, ist keine Landschaft im äußeren Sinn, sondern eine Topografie des Bewusstseins, eine Art geistige Erdschicht, in der sich Gedanken, Erfahrungen und Einsichten abgelagert haben.

Die warmen Gold-, Ocker- und Rosttöne durchziehen die Oberfläche wie Energieströme eines inneren Kosmos. Sie erinnern an alte Gesteinsschichten, an Sedimente von Zeit und Erfahrung und zugleich an das Glühen eines kreativen Ursprungs. Das Material aus Acryl, Acrylpaste und Glitter verstärkt diese Wirkung: Die Oberfläche wirkt lebendig, beinahe archäologisch, als würde man in den Tiefen des eigenen Denkens graben und dabei verborgene Funken neuer Erkenntnis freilegen.

Die vertikalen Spuren, die sich wie feine Linien über das Bild ziehen, erzeugen eine Bewegung von oben nach unten. Sie wirken wie Lichtimpulse oder energetische Durchbrüche, als würden Gedanken aus höheren Ebenen in die materielle Wirklichkeit einsickern. Diese Linien verleihen dem Bild eine subtile Dynamik, ein Gefühl davon, dass Bewusstsein nicht statisch ist, sondern ständig in Transformation begriffen.

Im Zentrum des Bildes scheint sich ein glühender Kern zu öffnen. Hier verdichten sich die Farben zu einem warmen, fast leuchtenden Bereich. Dieser Mittelpunkt wirkt wie der Moment einer inneren Zündung, ein Augenblick, in dem sich aus dem Dunkel des Unbewussten ein neuer Gedanke formt. Genau dort entstehen die „Gedankenfunken“, von denen der Titel spricht, kleine Lichtpunkte der Erkenntnis, die plötzlich auftauchen und eine neue Perspektive eröffnen.

Die dunkleren Bereiche im unteren Teil des Bildes schaffen dabei eine starke Tiefe. Sie erinnern an den fruchtbaren Boden, aus dem Neues wächst. Aus diesem scheinbaren Dunkel heraus entfalten sich die helleren Farbzonen, ein visueller Hinweis darauf, dass jede kreative Erkenntnis aus einem Prozess der inneren Verdichtung entsteht.

Der eingesetzte Glitter wirkt nicht dekorativ, sondern symbolisch. Er fängt das Licht ein und lässt die Oberfläche bei Bewegung leicht aufblitzen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass im Bild unzählige kleine Lichtpartikel verborgen sind, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Es ist, als ob sich in der Materie selbst das Potential für Inspiration und Bewusstseinswachstum eingeschrieben hat.

So wird das Werk zu einer Einladung: in die eigenen inneren Schichten hinabzusteigen und dort nach neuen Gedankenfunken zu suchen. Es erinnert daran, dass Bewusstsein aus vielen Räumen besteht, aus Erfahrungen, Erinnerungen, Intuitionen und Visionen  und dass jeder dieser Räume ein Ort sein kann, an dem plötzlich ein neuer Gedanke aufleuchtet.

Am Ende bleibt nicht nur ein Bild, sondern eine Erfahrung von innerer Bewegung. „Neue Gedankenfunken im 27. Bewusstseinsraum“ wirkt wie ein visuelles Meditationsfeld: ein Ort, an dem sich Materie und Geist begegnen und aus dieser Begegnung ein leiser, aber kraftvoller Impuls für neue Erkenntnis entsteht.

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